Im letzten Beitrag zum Prompting haben wir die Grundlagen des Promptings besprochen. Heute gehen wir einen Schritt weiter und geben euch einen konkreten Tipp, wie ihr eure Eingaben optimieren könnt, um die bestmöglichen Ergebnisse aus KI-Modellen herauszuholen.

1. Startet präzise, aber flexibel

Bereits in den Grundlagen haben wir betont, wie wichtig es ist, dass eure Eingabe klar und genau formuliert ist, aber dennoch genug Raum für kreative Interpretationen lässt. Gebt der KI genaue Anweisungen, aber stellt nicht zu viele Einschränkungen, um interessante Ergebnisse zu fördern.

Beispiel:
Statt: „Erstelle eine Geschichte.“
Besser: „Erstelle eine Kurzgeschichte über einen Roboter, der auf einem fremden Planeten seine Menschlichkeit entdeckt. Schreibe sie in einem humorvollen Stil.“

2. Schrittweises Vorgehen

Komplexe Aufgaben sollten in Teilschritte zerlegt werden. Gebt der KI eine Aufgabe, lasst euch das Ergebnis geben, und verfeinert es mit Folge-Prompts.

Beispiel:

  1. „Beschreibe ein mittelalterliches Dorf in 3-5 Sätzen.“
  2. „Ergänze Details über die Berufe der Bewohner und die wichtigsten Gebäude.“

3. Fragt die KI nach Verbesserungsvorschlägen

Als drittes möchte ich euch einen meiner absoluten Lieblingstipps mitgeben: Wenn das Ergebnis nicht euren Erwartungen entspricht, fragt die KI direkt:

„Welche zusätzlichen Informationen benötigst du, um ein noch präziseres Ergebnis zu liefern?“

Oft gibt euch die KI Hinweise darauf, welche Aspekte eures Prompts unklar oder unvollständig waren.

4. Verwendet Beispiele und Vergleiche

Vergleiche oder Beispiele helfen der KI, den gewünschten Stil oder das Ziel besser zu verstehen.

Beispiel:
Statt: „Schreibe eine Produktbeschreibung.“
Besser: „Schreibe eine Produktbeschreibung im Stil von Amazon für ein Gaming-Headset. Nenne die technischen Details und hebe die Vorteile für Gamer hervor.“

5. Prüfen, optimieren, wiederholen

Ganz wichtig: Prompting ist ein iterativer Prozess. Testet verschiedene Formulierungen und vergleicht die Ergebnisse. Mit der Zeit werdet ihr ein Gespür dafür entwickeln, was am besten funktioniert.

Fazit und Ausblick

Das Schöne am Prompting ist, dass man mit kleinen Änderungen oft große Unterschiede erzielen kann. Indem ihr die KI selbst nach Feedback fragt, könnt ihr eure Eingaben kontinuierlich verbessern. In zukünftigen Beiträgen werden wir noch tiefere Einblicke in spezifische Techniken wie das „Chain-of-Thought-Prompting“ geben.

Habt ihr selbst schon kreative Prompting-Tipps? Schreibt sie uns in die Kommentare!

Eure Rookies,
Niklas & Jan

Ein Gedanke zu „Prompting #2 – Die KI fragen“

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